{"id":2814,"date":"2014-07-24T14:46:22","date_gmt":"2014-07-24T12:46:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.popup-berlin.de\/?p=2814"},"modified":"2022-05-26T23:17:00","modified_gmt":"2022-05-26T21:17:00","slug":"pop-up-shops-die-zukunft-des-einzelhandels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/magazinetest.atomic4dev.net\/de\/pop-up-shops-die-zukunft-des-einzelhandels\/","title":{"rendered":"Pop-Up Shops \u2013 die Zukunft des Einzelhandels"},"content":{"rendered":"<p>Einer unserer ersten Blog-Artikel im Oktober 2013 ging der Frage nach <a href=\"http:\/\/www.popup-berlin.de\/blog\/whats-popping-up-in-the-uk\/\" rel=\"noopener\"><em>What\u2019s popping up in the UK?<\/em><\/a> Zu diesem Zeitpunkt fand der erste Pop-Up Summit in London statt, wo zum ersten mal alle wichtigen Vertreter aus Wirtschaft, Kultur und Politik zusammenkamen um das Thema Pop-Up Shops, deren Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, zu diskutieren. Wir von PopUp Berlin waren ebenfalls vor Ort.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Jetzt, ein dreiviertel Jahr sp\u00e4ter, werfen wir erneut einen Blick auf die Pop-Up Branche in Gro\u00dfbritannien. Anlass hierf\u00fcr ist die am 22.07.2014 ver\u00f6ffentlichte Studie von EE und CBR <a href=\"http:\/\/ee.co.uk\/content\/dam\/everything-everywhere\/Newsroom\/PDFs%20for%20newsroom\/EE%20Pop-Up_Retail_Economy_Report.pdf\" rel=\"noopener\"><em>Britain\u2019s Pop-Up &#8211; Retail Economy<\/em><\/a>, die viele spannende und erfreuliche Ergebnisse f\u00fcr die Branche offenbart.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst l\u00e4sst sich festhalten, dass Pop-Up Shops in Gro\u00dfbritannien bereits als separater Zweig der Einzelhandel Wirtschaft etabliert ist. Der Studie zufolge erzielte die Branche im Jahr 2013 einen Umsatz von 2.1 Milliarden Britische Pfund, was 0,6% des gesamten Einzelhandelsumsatz in Gro\u00dfbritannien entspricht. Allein in dieser Branche sind mehr als 23.000 Menschen, in rund 10.000 Pop-Up&#8217;s besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Die Verfasser der Studie gehen davon aus, dass die Branche in den n\u00e4chsten 12 Monaten um voraussichtlich 8,4 Prozent wachsen wird und damit doppelt so schnell wie der traditionelle britische Einzelhandelssektor. Der Boom des Pop-Up Einzelhandels in UK hat viele Faktoren: ein historisch hohes Niveau von leerstehenden Ladenfl\u00e4chen, ein sich \u00e4nderndes Verbraucherverhalten und die Fokussierung auf lokale Produkte.<\/p>\n<p>Trotz des schnell wachsenden Marktes f\u00fcr Pop-Up Einzelhandel in Gro\u00dfbritannien, gibt es nach wie vor viele Hindernisse. Vor allem zu hohe Mieten und Gewerbesteuern, fehlende flexible Kurzzeitvertr\u00e4ge f\u00fcr Technologie-, Versicherungs- und Versorgungsunternehmen, Verf\u00fcgbarkeit an geeigneten Fl\u00e4chen sowie auch beispielsweise lange Wartezeiten f\u00fcr einen Festnetz-Internetzugang, behindern das Wachstum. Hier in den Deutschland sieht es nicht anders aus.<\/p>\n<p>Die Pop-Up Branche ist Vorreiter f\u00fcr neue Einzelhandelsformate (z.B. tempor\u00e4rer Einzelhandel &#8222;Lean Retail&#8220;, Agile Retail und das Omni-Channel-Retailing). Die Grenzen zwischen On- und Offline l\u00f6sen sich auf. Durch die Nutzung neuer Technologien zur Produktinszenierung und dem Verkauf (z.B. Tablets als Kassensysteme, interaktive Touchscreens als &#8222;Laden im Laden&#8220; oder digitale Schaufenster) und dem Kundenmanagement mit entsprechenden digitalen Services und Tools, wird der Einzelhandel nachhaltig revolutioniert.<\/p>\n<p>Einzelh\u00e4ndler m\u00fcssen sich nicht mehr zwingend f\u00fcr eine Option, d.h. entweder e-commerce oder Einzelhandelsfl\u00e4che entscheiden, sondern erhalten die M\u00f6glichkeit eines integrativen Konzepts. Dieses integrative Konzept beschr\u00e4nkt sich im Pop-Up Retail nicht nur auf die Verquickung von online und offline Features sondern auch das Zusammenfinden einzelner H\u00e4ndler in einem Raum (Stichwort: &#8222;Sharing Spaces&#8220;). Aus der Kollaboration entstehen viele Vorteile, z.B. die Kosten k\u00f6nnen geteilt werden, man kann voneinander lernen und profitieren. Pop-Up\u2019s sind somit auch ein integraler Bestandteil der Sharing Economy.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Wir sind der Meinung, dass alle St\u00e4dte dieses integrative Konzept f\u00fcr den Einzelhandel unterst\u00fctzen sollten, um die Entwicklung kleiner Unternehmen zu f\u00f6rdern und die Branche stabil und lebendig zu halten.&#8220; (Nicole Rohde)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.popup-berlin.de\" rel=\"noopener\"><strong>PopUp Berlin<\/strong><\/a>, Deutschlands erster Marktplatz f\u00fcr tempor\u00e4re Shops, erm\u00f6glicht Unternehmen und kreativen Projekten, schnell und einfach die perfekte Verkaufs- oder Ausstellungsfl\u00e4che f\u00fcr ihre Ideen zu finden. Daf\u00fcr arbeiten wir zusammen mit Vermietern und Eigent\u00fcmern, die unseren Service nutzen um ihre Objekte f\u00fcr die Kurzzeit-Nutzung anzubieten. Unser Ziel ist es den integrativen Pop-Up Einzelhandel in Deutschland zu etablieren und zum Erfolg zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>F\u00fcr Anregungen und R\u00fcckfragen stehen wir jederzeit gern zur Verf\u00fcgung &#8211; <a href=\"mailto:we@popup-berlin.de\">schreib uns einfach.<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einer unserer ersten Blog-Artikel im Oktober 2013 ging der Frage nach What\u2019s popping up in the UK? Zu diesem Zeitpunkt fand der erste Pop-Up Summit in London statt, wo zum ersten mal alle wichtigen Vertreter aus Wirtschaft, Kultur und Politik zusammenkamen um das Thema Pop-Up Shops, deren Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, zu diskutieren. 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